Peters Mission
Mit Wärmepumpen will Südtirol seine CO₂-Emissionen bis 2037 um 70 Prozent senken. Die Details.
Arno Kompatscher scherzt: „Ich hoffe, dass mir Kollege Peter Brunner in ein paar Wochen mitteilt, wir haben zu wenig Geld und müssen mit dem Nachtragshaushalt noch etwas drauflegen. Sie sehen: Die Nachhaltigkeitsstrategie und der Klimaplan werden mit dieser Regierung konsequent weiterverfolgt – auch wenn gewisse Kreise das nicht wahrhaben wollen.“
Die Landesregierung fördert den Einsatz von Wärmepumpen, indem sie die Zuschüsse für den Austausch gas- oder ölbeheizter Geräte erhöht. „Die Heizung verursacht derzeit 25 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen“, betont Umwelt- und Energielandesrat Peter Brunner.
Um die CO₂-Emissionen bis 2037 um 70 Prozent zu rudzieren, will das Land den Umstieg auf Wärmepumpen verstärkt fördern. Demnach steigt der Landeszuschuss für Wohnanlagen mit mindestens fünf Einheiten und fünf Eigentümern auf bis zu 80 Prozent (bisher 40 Prozent). Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen erhalten künftig 60 statt 40 Prozent.
Auch Unternehmen profitieren: Kleine Betriebe erhalten 60 statt 40 Prozent, mittlere 50 statt 40 Prozent, große 40 statt 20 Prozent. (mat)
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