Höhere Rhythmen, mehr Risiko

Onofrio Rota, Cecilia Mohai, Stefan Federer, Donatella Califano, Alexander Pancheri (Foto: SGB/Cisl)
Stefan Federer ist als Landessekretär der Fachgwerkschaft FAI im SGB/Cisl wiedergewählt worden. Seine Schwerpunkte sind die Arbeitssicherheit und die Qualität der Arbeit.
Stefan Federer ist als Landessekretär der Fachgewerkschaft Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie FAI SGBCISL bestätigt worden.
In das neue Landessekretariat wurden zudem Alexander Pancheri als stellvertretender Landessekretär sowie Cecilia Mohai gewählt.
Die Wahl erfolgte im Anschluss an den 8. Landeskongress der Fachgewerkschaft, der am Montag in der Brauerei Forst in Algund stattgefunden hat.
Dabei wurde auf die Arbeitsschwerpunkte der vergangenen Jahre zurückgeblickt, die Situation in den verschiedenen Vertragsbereichen erörtert und die zukünftigen Ziele bestimmt.
Das Augenmerk der Fachgewerkschaft liegt auf der Qualität der Arbeit: „Die neuen Technologien verändern die Arbeitswelt und bringen höhere Arbeitsrhythmen und neue Risiken. Wir wollen uns auf dem Verhandlungsweg für gute Arbeitsbedingungen einsetzen, von der Arbeitszeit über die Weiterentwicklung von Kompetenzen bis hin zu höheren Löhnen,“ so Stefan Federer. „Arbeitssicherheit bleibt ein vorrangiges Ziel, es muss mehr in die Qualität der Weiterbildung investiert werden, die praxisorientierter sein muss.“
Die FAI will sich zudem weiterhin für stabilere Beschäftigungsverhältnisse einsetzen.
Zu den Prioritäten zählen auch die Leistungen der bilateralen Einrichtungen und der ständige Austausch mit den ArbeitnehmerInnen, insbesondere mit den Jugendlichen, wo es wichtig sei, in den Berufsschulen präsent zu sein, um die SchülerInnen über arbeitsrechtliche Themen und Fragen zu informieren.
Onofrio Rota, Generalsekretär der nationalen FAI-CISL, hat in seinem Betrag die Wichtigkeit der Forstwirtschaft hervorgehoben: „Für den Schutz der Wälder braucht es eine Forstwirtschaft, die in der Lage ist, die Alm- und Landwirtschaft mit der Holz-, Tourismus- und Energiebranche zu verbinden. Für die Entwicklung der Wald- und Forstwirtschaft kommt den jüngeren Generationen eine grundlegende Bedeutung zu, dafür ist auch auf den Generationswechsel bei den Forstarbeitern zu achten.“ Nicht zuletzt komme der Forstwirtschaft auch eine zentrale Rolle bei der Überwindung der Klimakrise zu.“
Cordula Wolf von der Brauerei Forst überbrachte Grußworte.
Anwesend waren rund 30 Delegierte und SGBCISL-Generalsekretärin Donatella Califano, die in ihrem Beitrag auf aktuelle Themen einging, vom fehlenden Angebot an bezahlbaren Mietwohnungen bis hin zur Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Gefahren an den Arbeitsplätzen zu schärfen.
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