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Es hat nicht sein sollen

Foto: Antonello Vanna

Aus und vorbei: Die Salzburger Bullen haben am Freitag den HCB Südtirol mit 4:2 besiegt und damit in den Zwangsurlaub geschickt.

In der Eisarena Salzburg endet die Saison des HCB Südtirol Alperia. Die Foxes unterliegen im fünften Halbfinalspiel mit 2:4 gegen den EC Red Bull Salzburg. Die Österreicher gewinnen die Serie mit 4:1 und eliminieren die Weiß-Roten damit zum dritten Mal in Folge. Es war ein umkämpftes Spiel, das Bozen erneut aufholen musste – diesmal jedoch ohne Erfolg. Die Red Bulls ziehen ins Finale ein.

Der Spielverlauf: Trainer Glen Hanlon setzt auf Miglioranzi statt Spornberger, der zusammen mit Marchetti und Finoro aus Rotationsgründen auf der Tribüne bleibt.

Die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen, wobei Bozen die erste große Chance vergibt: DiGiacinto erobert die Scheibe nach einem Fehler der Red Bulls, doch sein Schuss wird ins Fangnetz abgefälscht. Salzburg erhöht das Tempo und geht in der 11. Minute in Führung: Thaler zieht von der blauen Linie ab und überwindet Harvey, dem durch Baltram die Sicht genommen wird. Bozen reagiert und kommt dem Ausgleich nahe – erst mit McClure, dessen Schuss von Tolvanen mit der Fanghand pariert wird, dann im Powerplay mit Gazley, der knapp verzieht. In den Schlussminuten des ersten Drittels geraten die Foxes in Bedrängnis, als sie eine hochintensive Unterzahl überstehen müssen.

Photo by Gintare Karpaviciute – EC Red Bull Salzburg

Das zweite Drittel beginnt mit dem 2:0 für Salzburg: In der 23. Minute bedient Baltram Bourke, der am langen Pfosten eiskalt verwandelt. Bozen gerät ins Straucheln, doch DiGiacinto versucht, sein Team mit einem Fight gegen Robertson aufzuwecken. Seine Kampfansage wird erhört, das Team erhöht das Tempo und verkürzt in der 32. Minute im Powerplay auf 1:2: McClure trifft aus kurzer Distanz. Salzburg bleibt jedoch gefährlich, vor allem durch Raffl, doch Bozen dominiert mit 22:9 Torschüssen im zweiten Drittel. Bourque und Halmo lassen jedoch eine doppelte Großchance ungenutzt.

Die ersten fünf Minuten des Schlussdrittels entscheiden Spiel und Serie. Di Perna checkt Thaler in der neutralen Zone, doch nach einem langen Videobeweis verzichten die Schiedsrichter auf eine Strafe. Wenige Sekunden später, in der 44. Minute, setzt Murphy Nissner in Szene, der sich zwischen zwei Verteidigern durchsetzt und zum 3:1 trifft. Bozen gibt jedoch nicht auf und verkürzt nur zwei Minuten später durch einen wuchtigen Schuss von Valentine, der einen Salzburger Turnover nutzt. Doch nur 25 Sekunden später folgt der K.O.-Schlag: Ein Distanzschuss von Robertson wird von Schneider unhaltbar abgefälscht. Bozen kann im Powerplay nicht mehr zuschlagen und kassiert unnötige Strafen. Die Red Bulls machen den Sack zu und ziehen ins Finale ein.

EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia 4 – 2 [1-0; 1-1; 2-1] – Serie: 4-1

Tore: 10:54 Lucas Thaler (1-0); 22:19 Troy Bourke (2-0); 31:53 Brad McClure PP1 (2-1); 43:05 Benjamin Nissner (3-1); 45:32 Scott Valentine (3-2); 45:57 Peter Schneider (4-2)

Torschüsse: 35-45
Strafminuten:
11-43

Schiedsrichter: Hronsky, Nikolic M. / Durmis, Konc
Zuschauer: 3.400

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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