Alfreiders Denkmal
Acht Stockwerke und eine Bruttogeschossfläche von 5.000 Quadratmetern: Das neue Haus der Mobilität wird rund 26 Millionen Euro kosten.
Die Landeshauptstadt soll ein neues „Haus der Mobilität“ bekommen.
Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Landeshauptmannstellvertreter und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider das Raumprogramm dafür genehmigt. Das Haus der Mobilität wird am heutigen Landhaus 5 an der Kreuzung Raiffeisenstraße/Rittnerstraße in Bozen entstehen. Es soll den neuen Sitz der Landesabteilung Mobilität sowie der Südtiroler Transportstrukturen AG – STA, einer Inhouse-Gesellschaft des Landes, die derzeit auf vier Standorte in Bozen aufgeteilt ist, beherbergen.
„Die neue Nutzung wird mehrere Vorteile bieten“, erklärt Landesrat Alfreider.
„Durch die Zusammenlegung der Akteure im Bereich Mobilität können Synergien erzielt, die Mietkosten der STA eingespart und eine bestehende Landesimmobilie nachhaltig genutzt werden. Davon profitieren nicht nur die künftigen Gebäudenutzerinnen und -nutzer, sondern vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger.“ Das Landhaus 5 müsste ohnedies kurz- bis mittelfristig generalsaniert werden. „Aus diesen Gründen haben wir zeitnah in der Landesregierung grünes Licht für das Raumprogramm gegeben“, so Alfreider. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 25,9 Millionen Euro.
Das im Stadtteil Rentsch-Bozner Boden gelegene Gebäude wurde Ende der 1970er-Jahre errichtet und seither vorwiegend für öffentliche Zwecke genutzt. Bis heute sind dort Landesbüros – unter anderen die Abteilung Wirtschaft – untergebracht, die in den nächsten Jahren in andere Räume ziehen werden. Das von den Architekten Postal und Sulligi entworfene Bestandsgebäude verfügt über sechs oberirdische Stockwerke und zwei Untergeschosse. Der nun zu planende Neubau wird rund 25.000 Kubikmeter oberirdische und knapp 5000 Kubikmeter unterirdische Kubatur zur Verfügung stellen. Die verfügbare Bruttogeschossfläche beträgt rund 5.000 Quadratmeter.
Das geplante Haus der Mobilität liegt in unmittelbarer Nähe des Zugbahnhofs, der Rittner-Seilbahn und des Busbahnhofs und ist damit optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden.
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