Schutz & Stabilität
Nach der Winterpause wurden die Sicherungsarbeiten an der Landesstraße Blumau–Waidbruck oberhalb von St. Oswald und unterhalb der Abzweigung nach Tisens/Tagusens wieder aufgenommen.
Nach der Winterpause wurden am Mittwoch die Sicherungsarbeiten an der Landesstraße Blumau–Waidbruck (LS 24) oberhalb von St. Oswald und unterhalb der Abzweigung nach Tisens/Tagusens in Kastelruth wieder aufgenommen.
Die Eingriffe des Landes waren nach den Erdrutschen und einer Straßensperre im November 2023 notwendig geworden, um das hydrogeologische Risiko in diesem Bereich zu verringern.
„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden hat für uns oberste Priorität. Mit diesen Arbeiten wollen wir für langfristigen Schutz und Stabilität auf dieser Verbindungsstraße sorgen“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Bereits im Herbst wurden an besonders gefährdeten Stellen drei Durchlässe mit massiven Betonrohren eingebaut.
Die Durchlässe bestehen auf vorgefertigten rechteckigen Betonrohren mit einem Querschnitt von 2 mal 2,5 Metern.
Für die Verlegung wurde ein Aushub mit einer Tiefe bis zu 5,5 Meter gemacht, ohne die bestehende Straßeninfrastruktur zu beschädigen. In den kommenden Tagen folgen abschließende Arbeiten wie der Bau von Betonmauern und Drainagen, die im Winter nicht mehr ausgeführt werden konnten.
Die Arbeiten werden vom Straßendienst Salten-Schlern abgewickelt. Das Land investiert rund 270.000 Euro. Während der nächsten vier Wochen wird ein ampelgeregelter Einbahnverkehr eingerichtet.
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