Aufklärerin Holzeisen

Renate Holzeisen
Weil sie mit der Arbeit der Medien und von Gesundheitslandesrat Hubert Messner unzufrieden ist, möchte Renate Holzeisen die Aufarbeitung der Corona-Pandemie nun selbst in die Hand nehmen.
von Markus Rufin
Fast fünf Jahre ist es her, dass die Corona-Pandemie weltweit ausgebreitet hat. Obwohl das Thema in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle mehr spielt, ist es für einige nach wie vor ihr Lebensinhalt. Dazu zählt auch die Landtagsabgeordnete Renate Holzeisen.
Spätestens seitdem sie im Landtag sitzt, widmet sie sich fast ausschließlich den Maßnahmen, den Impfstoffen, den Nebenwirkungen und den Auswirkungen. Allerdings läuft es für Holzeisen im Landtag recht schleppend. Obwohl sie jede Sitzung und jede Fragestunde dazu nutzen möchte, um über angebliche Missstände aufzuklären und der Landesregierung Geständnisse abzuringen, gelingt ihr das nicht. Ihre Anfragen werden – zumeist von Landesrat Hubert Messner – mit den immer ähnlich klingenden Antworten abgewimmelt. Ihre Aufforderungen zum Rücktritt von Messner werden von den Kollegen ignoriert. Selbige Behandlung erhält sie auch von Medien, beklagt die Landtagsabgeordnete.
Doch nun ist bei Holzeisen der Geduldsfaden gerissen. Sie will sich künftig selbst mit einer „objektiven Aufarbeitung“ der Corona-Pandemie befassen.
Stein des Anstoßes war wohl eine Studie von Maurizio Federico, Leiter des National Centers for Global Health der obersten italienischen Gesundheitsbehörde (ISS). In der Studie, so zumindest die Darstellung von Holzeisen, werde eindeutig belegt, dass die verwendeten mRNA-Impfstoffe keine Wirksamkeit und sogar ein hohes Risikoprofil hätten. Die Studie wird sowohl von nationalen als auch lokalen Medien ausgeblendet.
Der Biologe Federico war gemeinsam mit Vertretern anderer Gesundheitsberufe auch gestern bei einer Pressekonferenz von Holzeisen zu Gast, die als Startpunkt der Aufarbeitung für die nun beginnende Aufarbeitung der Landtagsabgeordneten dienen soll.
Als Grund dafür, dass sie diese Aufgabe nun selbst in die Hand nimmt, gibt sie die Untätigkeit anderer an, wie aus der Einladung zur Pressekonferenz herauszulesen ist:
Gesundheitslandesrat Hubert Messner leugnet beharrlich sogar den Inhalt der Packungsbeilage der sog. Covid-19-Impfstoffe und würdigt führenden Wissenschaftler der Obersten Italienischen Gesundheitsbehörde und dessen wichtige neue Studie herab!
Verantwortliche für Desinformation und Manipulation können bekanntlich nicht objektiv und unbefangen aufarbeiten. Eine objektive Aufarbeitung ist aber auch für zukünftige politische Entscheidungen notwendig.
Daher übernehmen jetzt WIR!
Kommentare (27)
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