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„Dramatischer Einkommensschwund“

Andreas Leiter Reber

Im Südtiroler Landtag ging es in dieser Woche auch um die „geschmolzenen Gehälter“ der Lehrkräfte in Südtirol.

Andreas Leiter Reber (Freie Fraktion) erkundigte sich im Rahmen der Aktuellen Fragestunde im Landtag nach den „geschmolzenen Gehältern der Lehrkräfte“: Trotz der verschiedenen Landeszulagen würden die Gehälter und die damit verbundene Kaufkraft der Südtiroler Lehrkräfte den europäischen Nachbarn weit hinterherhinken.

Laut einer kürzlich von der Südtiroler Wirtschaftszeitung veröffentlichten Statistik falle in Südtirol das inflationsbereinigte Bruttoeinkommen im Bereich Schule und Erziehung heute um 37 Prozent geringer aus als im Jahr 1995.

„Ich habe mir vom Landesstatistikamt ASTAT sämtliche verfügbaren Daten übermitteln lassen und die Gehaltstabellen der letzten drei Jahrzehnte scheinen den dramatischen Einkommensschwund von über 30 Prozent zu bestätigen“, so der Abgeordnete und stellte u.a. folgende Fragen an die Landesregierung: Wie hoch ist der von den Landesämtern ermittelte Wert des inflationsbereinigten Bruttoeinkommens der Lehrkräfte an den Grund- Mittel und Oberschulen zwischen 1995 und heute? Wie haben sich die staatlichen Grundlöhne in diesem Zeitraum entwickelt? Wie begründet die Landesregierung diesen Einkommensschwund?

Landesrätin Magdalena Amhof sagte u.a., es sei nicht möglich, in der Kürze der Zeit auf eine solche Anfrage präzise zu antworten.

Man habe vorvergangene Woch bei einer Aussprache mit den Gewerkschaften die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema vereinbart.

Man wolle damit eine reale Lohnentwicklung aufzeigen. Die Arbeitsgruppe, die in dieser Woche das erste Mal getagt habe, analysiere die Daten von Astat und der Abteilung, die die Gehälter auszahle.

Sobald man die Analyseergebnisse habe, würden sie an den Abgeordneten weitergeleitet.

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