Du befindest dich hier: Home » News » „Romgefälliger Kuschelkurs“

„Romgefälliger Kuschelkurs“

Die Süd-Tiroler Freiheit greift den Landeshauptmann nun frontal an: Arno Kompatscher hinterlasse einen Scherbenhaufen der Autonomie.

Die Süd-Tiroler Freiheit war im Umgang mit dem Landeshauptmann nie zimperlich.

Jetzt geht die Bewegung den LH frontal an.

Der Grund: Die schleppenden Verhandlungen zum Ausbau der Autonomie auf der Achse Bozen-Rom.

Der SDTF-Landtagsabgeordnete Sven Knoll sagt einleitenden:

„Für Juni hatte Arno Kompatscher ein großes Reformpapier zur Wiederherstellung und zum Ausbau der Autonomie angekündigt. Als daraus nichts wurde, hat er die Bevölkerung auf Herbst vertröstet, nun ist September, aber auch jetzt geht nichts weiter und die Vertreter des neofaschistischen Koalitionspartners drohen Südtirol sogar schon mit einer völligen Autonomie-Bruchlandung.“

Arno Kompatscher habe sich mit seinem „romgefälligen und neofaschistischen Kuschelkurs völlig verspekuliert“ und fahre damit die Südtirol-Autonomie an die Wand. Am (gestrigen) Tag der Autonomie habe es daher nichts zu feiern gegeben. „Denn was Kompatscher angerichtet hat ― und nun, da er bereits über einen vorzeitigen Rücktritt nachdenkt, seinen politischen Nachkommen hinterlässt ― ist ein Scherbenhaufen der Autonomie“, giftet Sven Knoll.

Und weiter: Noch nie in der Geschichte Südtirols habe ein Landeshauptmann dem Land so großen Schaden zugefügt.

Sven Knoll listet Arno Kompatschers angebliche Versäumnisse auf:

·  Das Gesundheitswesen wurde von Kompatscher zugrunde gerichtet;

·  Mit seiner Corona-Politik hat Kompatscher die Bevölkerung gespalten und die Bürger ihrer Rechte beraubt; 

·  Die Ausländerkriminalität ist in den Jahren der Kompatscher-Regierung völlig außer Kontrolle geraten und das Leben ist für viele Bürger nicht mehr leistbar; 

·  Die deutsche Schule wird von Kompatscher gerade an die Wand gefahren;

·  Durch die Koalition mit den neofaschistischen Fratelli d’Italia hat Kompatscher das Ansehen und Glaubwürdigkeit Süd-Tirols beschädigt;

·  Unzählige Versprechen, wie die Heimholung der Energie, die Autobahnkonzession sowie die Reduzierung des Lkw-Verkehrs wurden von Kompatscher nie umgesetzt;

·  Vorallem autonomiepolitisch hat Kompatscher jedoch völlig versagt, die Autonomie wird nicht ausgebaut, sondern immer weiter beschnitten.

Diese Schadensbilanz sei nur die Spitze des Eisberges, offenbare aber deutlich, dass sich Südtirol in die völlig falsche Richtung entwickelt hat.

„Die nun erfolgten Drohungen von Fratelli d’Italia gegen unsere Autonomie sind eine inakzeptable Entgleisung, die eine entschlossene Zurückweisung verlangen und kein ohnmächtiges Schweigen. Südtirol darf sich von Rom nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen“, schließt Sven Knoll.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (23)

Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen

Du musst dich EINLOGGEN um die Kommentare zu lesen.

2025 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Privacy Policy | Netiquette & Nutzerbedingungen | AGB | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen