„Verrückte Geschichte“
Die „Bild“-Zeitung zieht die Version von Jannik Sinner und dessen Team in Zweifel – und spricht von der „verrücktesten Doping-Geschichte seit Jahren“.
Für die Hamburger „Bild“ ist es die „verrückteste Doping-Geschichte seit Jahren“.
Der Fall Jannik Sinner zieht – trotz des Freispruch des Athleten – in der internationalen Presse immer weitere Kreise.
Die „Bild“-Zeitung zieht die Version der transdermalen Kontamination durch den verletzten Finger des Sinner-Physiotherapeuten in Zweifel.
Der Hintergrund:
Auf der Packung der betreffenden Salbe (Trofodermin) sei „unübersehbar“ der Doping-Hinweis zu sehen.
Nun fragt „Bild“:
„Sowohl der Fitness-Trainer Umberto Ferrara (der selbst Pharmazeut ist, Anm. d. R.) als auch Physio Giacomo Naldi können den Doping-Hinweis gar nicht übersehen haben. Das Wort ,Doping‘ ist groß aufgedruckt auf der Verpackung, zudem rot durchgestrichen. Wie aber kommt es, dass der Physio überhaupt mit einer Schnittwunde Sinner behandelt, der selbst auch offene Wunden hatte?“
Jannik Sinners Pressesprecherin Fabienne Benoit sagte gegenüber der Zeitung, Jannik Sinner leide an einer Hautkrankheit namens Psoriasiform Dermatitis (einer Schuppenflechte ähnelnd), „infolge derer die Haut an seinen Füßen und dem Rücken oft stark juckt, was zu kratzen und folglich zu kleinen Rissen und Wunden an den entsprechenden Stellen führt.“
Sinners Physio Giacomo Naldi habe die ersten zwei Tage ein Pflaster getragen, als der Schnitt genügend verheilt war und nicht mehr blutete, habe er das Pflaster entfernt und mit der täglichen Benutzung des Sprays begonnen, so Benoit gegenüber „Bild“.
Übrigens:
Den Spray haben die „Bild“-Mitarbeiter – wie aus dem veröffentlichten Kassazettel hervorgeht – am Mittwochnachmittag in einer Apotheke in St. Leonhard in Passeier gekauft.
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