„Haltlose Vorwürfe“
Zu lange Arbeitszeiten, Vernachlässigung der Sicherheit der Badegäste und Schikanierung der Bademeister. Das Hallenbad Cron4 sieht sich harten Vorwürfen ausgesetzt.
von Markus Rufin
Die Bruneck Aktiv GmbH führt gleich mehrere wichtige Strukturen in und um Bruneck. Darunter auch das Hallenbad. Das ist keine einfache Aufgabe: Hohe Betriebskosten und eine schwierige Personalsuche stellen eine große Herausforderung dar. Dennoch ist die Gemeindeverwaltung mit der Arbeit der eigene inhouse-Gesellschaft zufrieden.
Umso überraschender sind die nun öffentlich gemachten Vorwürfe der Gewerkschaft UILTuCS. Diese wirft Bruneck Aktiv vor, die Sicherheit der Badegäste im Hallenbad zu vernachlässigen und die Bademeister schlecht zu behandeln.
Doch von Anfang an: Die Bademeister im Hallenbad Cron4 werden nicht von Bruneck Aktiv selbst angestellt, sondern der Dienst wurde ausgelagert – an Pool Service Srl. Arbeitszeiten, Pausen und Aufgaben werden ihnen aber wiederum vom Personal von Bruneck Aktiv vorgeschrieben.
Einige Bademeister haben sich nun an die Gewerkschaft gewandt und berichten von hoch bedenklichen Zuständen. Die Gewerkschaft prangert mehrere schwere „Verstöße gegen die Arbeitsgesetze“ und „unzumutbare Arbeitsbedingungen an“. „Gerade weil es sich um eine inhouse-Gesellschaft der Gemeinde handelt, sind wir angesichts der Berichte so schockiert“, erklärt Generalsekretär Stefano Picchetti.
Lesen Sie mehr dazu in der Dienstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG.
Kommentare (4)
Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen
Du musst dich EINLOGGEN um die Kommentare zu lesen.