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„Skandalös und undemokratisch“

Melanie Mair (STF)

Die Jugendorganisation der STF ist aus dem Südtiroler Jugendring ausgeschlossen worden – und spricht jetzt von einem beispiellosen Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Für die Jugendorganisation der STF ist klar: Die Junge Süd-Tiroler Freiheit ist ohne Wenn und Aber dafür, kriminelle Ausländer abzuschieben! Deshalb wurde sie diesen Mittwoch aus dem Jugendring ausgeschlossen.

Das sei ein beispielloser Angriff auf die Meinungsfreiheit vonseiten eines mit Steuergeld finanzierten Verbandes. „Die Junge Süd-Tiroler Freiheit war einigen links-grünen Mitgliedsorganisation des Jugendrings von Anfang an ein Dorn im Auge. Die Süd-Tiroler Freiheit ermutigt alle Jugendlichen dazu, sich deswegen nicht ihre Meinung verbieten zu lassen“, so schreibt die Sprecherin der Jugendbewegung der STF, Melanie Mair, in einer Aussendung.

Und weiter:

„Initiiert wurde der Antrag auf Ausschluss der Jungen Süd-Tiroler Freiheit von einigen Mitgliedsorganisationen des Jugendringes. Monatelang suchten sie im Hintergrund nach Verbündeten für ihr Vorhaben. Am Mittwoch wurde in einer außerordentlichen Vollversammlung über den Ausschluss der Jungen Süd-Tiroler Freiheit abgestimmt. 9 Jugendorganisationen waren dafür, 3 dagegen und einige erschienen erst gar nicht.“

Die Süd-Tiroler Freiheit bezeichnet dieses Vorgehen als skandalös und zutiefst undemokratisch. Gerade der Jugendring sollte der Jugend Meinungsfreiheit und Toleranz vorleben und nicht Bevormundung und Meinungsdiktatur.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit sei mit über 1.300 Mitgliedern unter 30 Jahren eine der größten Jugendorganisationen im Land. Der Jugendring diskriminiere damit all diese politikbegeisterten Jugendlichen und könne damit nicht mehr das Recht für sich in Anspruch nehmen, die Jugend Süd-Tirols zu vertreten.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit will ihren Werten auch weiterhin treu bleiben:

„Viele Jugendliche trauen sich abends nicht mehr auszugehen. Schuld sind meistens kriminelle Ausländer. Diese gehören abgeschoben! Das ist auch der Wunsch vieler Jugendlichen in unserem Land, auch wenn es einige im Jugendring nicht wahrhaben wollen!”

Mit der Forderung nach Remigration von kriminellen Ausländern habe die Junge Süd-Tiroler Freiheit lediglich die Einhaltung von geltenden Gesetzen gefordert. Und Kritik an Kriminellen, unabhängig von ihrer Herkunft, sei keinesfalls verboten, schreibt Melanie Mair abschließend.

WIE DER JUGENDRING DEN AUSSCHLUSS RECHTFERTIGT, LESEN SIE AM FREITAG IN DER PRINT-AUSGABE.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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