„Erbärmliche Aktion“
JWA kann’s nicht lassen: LR Philipp Achammer verurteilt Jürgen Wirth Anderlans homophobe Regenbogen-Verbrennung.
Von Matthias Kofler
Um von seiner bescheidenen Arbeit im Landtag abzulenken, überschreitet Jürgen Wirth Anderlan in regelmäßigen Abständen die Grenzen des Anstands und guten Geschmacks. In einem neuen Instagram-Video lässt sich der Neo-Oppositionelle über den landesweiten „Pride Month“ aus, der im gesamten Monat Juni die Anerkennung der Rechte aller sexuellen Orientierungen feiert und setzt ein Zeichen gegen jegliche Form der Diskriminierung setzt.
Besonders sauer stößt JWA auf, dass eine Regenbogenfahne das Schloss Tirol – „das Wahrzeichen unserer schönen Heimat“ – verschandelt. Die LGBTQ+ Gemeinschaft bezeichnet er als „geisteskranke Religionsgemeinschaft“: Südtirol sei „nicht von Staubsaugern, Hydranten und Kaninchen“ aufgebaut worden, sondern „von stolzen Männern und Frauen“, giftet der Kalterer und untermauert seine Abneigung mit der Verbrennung eines Blattes Papier, auf dem das Schloss Tirol in Regenbogenfarben zu sehen ist.
Kritik an dieser „erbärmlichen und homophoben Aktion“ des Kalterer Provokateurs kommt vom zuständigen Kulturlandesrat Philipp Achammer.
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