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„Eine individuelle Meinung“

Rosmarie Pamer, Bezirksobfrau im Burggrafenamt, wehrt sich gegen den Vorwurf, Konservative und Pusterer Kandidaten gezielt geschwächt zu haben.

von Markus Rufin

Eines muss man Robert Alexander Steger lassen. Er schreckt nicht vor Konfrontation zurück. Nach den Landtagswahlen, die für die SVP enttäuschend verlaufen sind, übt sich die Partei in Demut und versucht, einen Geist des Zusammenhaltens heraufzubeschwören.

Der Bezirkspräsident des Pustertals erhebt in dieser Zeit hingegen schwere Vorwürfe. In der Partei gebe es Kräfte, die das konservative Lager, aber auch die Pusterer Vertreter bewusst geschwächt haben. Laut Steger handelt es sich dabei um öko-soziale Vertreter aus dem Burggrafenamt.

Die Aussagen von Steger sind nicht nur überraschend, sondern wecken auch Erinnerungen an Grabenkämpfe die vor den Wahlen innerhalb der Partei immer wieder ausgetragen wurden. Der Westen gegen den Osten, die Konservativen gegen die Sozialen.

Treten diese Kämpfe, nur wenige Wochen nach den Wahlen nun wieder auf? „Das glaube ich nicht“, sagt Rosmaire Pamer, Bezirksobfrau im Burggrafenamt. Stegers Kritik trifft Pamer gleich doppelt. Zum einen gesteht sie selbst ein, sich zum „öko-sozialen“ Flügel der SVP zu zählen, nimmt das aber als etwas Positives wahr: „Im Grunde genommen kommen Themen wie Löhne oder leistbares Wohnen aus dem Sozialen. Es ist also wichtig, einen Blick auf diese Themen zu haben, gerade junge Wähler wünschen sich das.“

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Donnerstags-Ausgabe der Tageszeitung.

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