„Brauchen mehr Angebot“

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Zu wenig und zu teuer: Das mangelnde Wohnangebot macht vielen Unternehmen, die Fachkräfte nach Südtirol holen wollen, zu schaffen – und sorgt für einen Nachteil im Vergleich mit anderen Regionen.
von Lisi Lang
Das Thema Wohnen steht in Südtirol derzeit beinahe täglich im Fokus – politische Parteien, Sozialverbände und gemeinnützige Organisationen aber auch die Wirtschaft machen auf den knappen Wohnraum, die teuren Kauf- und Mietpreise und die damit zusammenhängenden Auswirkungen aufmerksam.
Eine aktuelle Studie des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen zeigt nun, dass das Wohnungsangebot im Bezug auf die Attraktivität Südtirols am schlechtesten bewertet wird. „Damit die Unternehmen auch in Zukunft die eigenen, qualifizierten Arbeitskräfte halten sowie von außerhalb Südtirols gewinnen können, muss das Wohnangebot ausgebaut werden und zwar sowohl was das Wohneigentum betrifft als auch den Mietsektor“, sagt Handelskammerpräsident Michl Ebner.
Die heimischen Unternehmen benötigen Arbeitskräfte: Seit geraumer Zeit weisen die Südtiroler Arbeitsmarktdaten eine positive Entwicklung auf. Die Beschäftigungsquote ist 2022 mit 74,1 Prozent (Altersgruppe 15-64 Jahre) auf ein Höchstniveau gestiegen und die Arbeitslosenquote mit 2,3 Prozent sehr niedrig. „Wir haben praktisch Vollbeschäftigung, was sehr gut und sehr positiv ist – für die Unternehmen bedeutet das aber auch, dass es zunehmend schwieriger wird, Personal zu finden“, erklärt Luciano Partacini, Direktor des Amtes für Wirtschaftsinformation.
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