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Ritas Sekretäre

Landtagspräsidentin Rita Mattei wollte kurz vor Legislaturende die Sekretäre der Landesräte und Präsidiumsmitglieder aufstocken.

Brigitte Foppa staunte nicht schlecht, als sie die Beschlussvorlage von Landtagspräsidentin Rita Mattei in den Händen hielt. Demnach sollten ab der neuen Legislatur auch jene Fraktionen einen persönlichen Referenten erhalten, die ausschließlich aus Abgeordneten bestehen, die Ämter in der Landesregierung und/oder im Landtagspräsidium innehaben.

Derzeit ist es, dass jeder Fraktion pro Mitglied eine Vollzeitstelle zugeschrieben wird. Davon ausgenommen sind Mitglieder, die in der Regierung oder im Präsidium sitzen – weil diese bereits qua Amt über einen Mitarbeiter verfügen. „Das Timing kann schlechter nicht sein“, findet Brigitte Foppa. Die Grüne ist strikt gegen eine Aufstockung. „Diese Sekretäre hätten dann schlichtweg nichts zu tun, weil ihre Arbeit bereits von anderen gemacht wird“, findet sie. Auch riecht das Ganze nach einer Vorsorgemaßnahme, sollte die Lega auf zwei Sitze schrumpfen und beide Mandatare dann Regierungs- oder Präsidiumsämter bekleiden.

Nach einer hitzigen Debatte im Fraktionssprecherkollegium hatte Rita Mattei ein Einsehen und zog ihren Antrag zurück. „Ich nehme zur Kenntnis, dass es hierfür kein Interesse gibt“, so die Lega-Politikerin.  (mat)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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