Der Servietten-Notstand

Krankenhaus Meran
Verärgerung in den Krankenhäusern von Meran und Schlanders: Seit über einem Monat sind für die Patienten und Patientinnen keine Tischservietten mehr verfügbar. Jetzt scheint der Missstand behoben.
von Karin Gamper
Ein Servietten-Engpass an den Spitälern von Meran und Schlanders sorgt bei Patienten und Mitarbeitern für Unverständnis.
„Es ist schon sehr ärgerlich, dass der Sanitätsbetrieb nicht in der Lage ist, rechtzeitig für Nachschub zu sorgen“, heißt es aus dem Gesundheitsbezirk, „ich kann mich nicht daran erinnern, dass es so einen Fall schon einmal gegeben hat“.
Der Engpass an simplen Papierservietten grassiert an den zwei Krankenhäusern bereits seit Juli. „Es sind schlicht keine mehr zu haben, obwohl die Abteilungen ständig danach fragen und großer Bedarf herrscht“, heißt es. Deshalb wird auf die wenig hygienischen Papierhandtücher ausgewichen, wie sie auch in den Toiletten zum Händetrocknen verwendet werden. „Es stellt sich die Frage, ob dies mit den hygienischen Vorgaben in einem Krankenhaus verträglich ist“, heißt es seitens der Kritiker.
In den Abteilungen soll die Verärgerung groß sein. Auch die Patienten und Patientinnen reagieren vielfach mit Unverständnis.
Von dem Missstand sind landesweit nur die Krankenhäuser Meran und Schlanders betroffen. In allen anderen Spitälern scheint es keine diesbezüglichen Probleme zu geben.
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