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„Gesunde Wachsamkeit“

Anwältin Renate Holzeisen

Die Vita-Kandidatin Renate Holzeisen reagiert auf die Studie zur Impfskepsis in Südtirol und wirft den Studienmachern dümmlich Arroganz vor.

Renate Holzeisen reagiert auf die am Donnerstag veröffentlichte Studie zur Impffreude und -skepsis der SüdtirolerInnen.

Sie wirft den Studienmachern „dümmliche Arroganz“ vor.

Renate Holzeisen, die Anwältin und Vita-Kandidaten bei den Landtagswahlen, schreibt:

„Diskriminierung von ,Impfskeptikern‘ – das ist wohl das Ergebnis der fünf Studien, mit dem das Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen versucht, der Impfskepsis in Südtirol auf den Grund zu gehen.
Die dümmliche Arroganz mit der die ,Impfskepsis‘ weiter Teile der Südtiroler Bevölkerung beurteilt wird, ist ein weiterer Beweis dafür, dass die für die öffentliche Gesundheit Verantwortlichen:

1) ein enormes Informationsdefizit haben;
2) in gruppendynamischer Verblendung, „Impfskeptiker“ als nicht ausreichend „gebildet“ herabwürdigen;
3) daran arbeiten, durch autoritäre Maßnahmen Eingriffe in den Körper der Menschen durchzusetzen, für die niemals Wirksamkeit und Sicherheit durch klinische Studien nachgewiesen wurden! Das gilt übrigens nicht nur für die sog. COVID-19-,Impfstoffe‘. Die für die öffentliche Gesundheit Verantwortlichen täten gut daran, sich zuerst profund wissenschaftlich und nicht rein dogmatisch mit dem Thema der Impfung auseinanderzusetzen, bevor sie Menschen, die sich eine gesunde Wachsamkeit bewahrt haben, verunglimpfen.“

In ihren vielen „höchst interessanten Begegnungen“ mit den Menschen „auf dem Lande“, könne sie immer wieder feststellen, dass die Kombination eines naturverbundenen Lebens mit einem allzu Vielen abhanden kommenden Hausverstandes, eine Gewähr dafür sind, dass die Menschen zu Recht vorsichtig sind, was sie sich spritzen lassen! „Die Wissenschaft gibt ihnen recht. Mit größtem Unverständnis musste ich in den vergangenen mehr als dreieinhalb Jahren feststellen, dass gerade die sog. ,Studierten‘ oftmals nicht mehr fähig waren, durch Offenhalten ihrer Sinne, selbst zu denken, anstatt vorgegebenen Dogmen blind zu folgen. Ich habe keinerlei Verständnis für den Versuch, ,impfkritische‘ Menschen als nicht ausreichend ,gebildet‘ herabzuwürdigen“, so Holzeisen weiter.

Abschließend schreibt Renate Holzeisen:

„Abgesehen davon, dass ich in dieser Zeit feststellen konnte, dass viele Akademiker ihre Kinder nicht impfen lassen, würde ich mit dem Begriff der ,Bildung‘ sehr vorsichtig umgehen!
In einem demokratischen Staat und in einer freien Gesellschaft muss es möglich sein, dem Einzelnen eine selbstständige und bewusste Entscheidungsfindung zu gewähren, ohne die Menschen, die mit ihren Ansichten und Entscheidungen von der Mehrheit abweichen, herabzuwürdigen oder gar zu diskriminieren.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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