Du befindest dich hier: Home » News » „Das macht viel Sinn“

„Das macht viel Sinn“

Foto: 123RF.com

Die Gemeinde Prags hat für den Landesmobilitätsplan drei Vorschläge eingebracht. Unter anderem fordert der Gemeinderat auch eine Tiefgarage vor dem See.

von Markus Rufin

Die Verkehrsbelastung ist ein Dauerthema in Prags. Auch wenn das aktuelle Verkehrskonzept für die Besucherstromlenkung am Pragser Wildsee gut funktioniert, ist den Verantwortlichen klar, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann. Um eine nachhaltige Entlastung zu erreichen, ist der Fokus auf die öffentlichen Verkehrsmittel wesentlich.

Passend dazu geben die Gemeinderäte in Südtirol zurzeit ihre Stellungnahmen zum Landesmobilitätsplan ab. Dabei können sie selbst Forderungen stellen und Vorschläge unterbreiten.

Am Montag gab der Gemeinderat Prags seine Stellungnahme ab. „Diese ist ganz klar“, sagt Bürgermeister Friedrich Mittermair. „Wir haben drei Vorschläge mit eingebracht.“

Der wichtigste Vorschlag ist wohl die Zug-Haltestelle in Prags. Mittermair betont ausdrücklich, dass es sich dabei lediglich um eine Haltestelle und keinen Bahnhof handeln soll. Realisierbar ist dieser, wenn auch die Riggertalschleife fertiggestellt ist, erklärt Bürgermeister Mittermair: „Wenn die Riggertalschleife zu Olympia 2026 realisiert ist, macht eine Haltestelle in Prags sehr viel Sinn und sorgt für eine große Entlastung der Pustertaler Staatsstraße.“

Für die Haltestelle gibt es bereits eine Studie von der RFI, die deren Machbarkeit bestätigt hat. Somit könnten Touristen aus dem ganzen Land künftig mit dem Zug anreisen und wären nicht mehr auf den Pkw angewiesen. Von der Haltestelle könnten diese dann mit dem Shuttle ins Tal fahren. „Damit ist es möglich, dass die Leute, egal von woher, schnell mit den Öffis anreisen und ins Tal fahren können“, glaubt Mittermair.

Die zweite Forderung des Gemeinderates ist eine Kurzparkzone am Taleingang. Eine solche wurde bereits heuer eingerichtet, jedoch nur provisorisch. Der Gemeinderat möchte, dass diese Kurzparkzone auch im Landesmobilitätsplan enthalten ist.

Der dritte Vorschlag ist wohl der ambitionierteste. Die Gemeinde möchte nämlich vor dem See eine Tiefgarage errichten. Ob diese realisierbar ist und wie groß diese wird, das muss freilich das Land entscheiden. Mittermair hat aber ein konkretes Ziel vor Augen: „Die geparkten Autos sollen von der Oberfläche verschwinden, dort soll es idealerweise nur mehr öffentlichen Personennahverkehr geben.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen

Du musst dich EINLOGGEN um die Kommentare zu lesen.

2025 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Privacy Policy | Netiquette & Nutzerbedingungen | AGB | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen