„Große Chance verspielt“

Foto: Alperia
Das Landesgesetz der Großkonzessionen zu genehmigen, sorgte für gespaltene Meinungen. Neben der Opposition gibt es auch vom Unternehmerverband und vom Südtiroler Energieverband Kritik.
von Stefanie Putzer
Am Dienstag wurde das Landesgesetz zur zukünftigen Vergabe von Konzessionen für Wasserkraft verabschiedet. Dies ändert jedoch nichts daran, dass dieses Gesetz nach wie vor auf viel Skepsis und Kritik stößt.
Vor allem die Opposition spricht sich gegen das Gesetz aus. Einer der Hauptkritikpunkte lautet hierbei, dass die Bevölkerung beim Gesetz zur „Regelung der Vergabe von Konzessionen für große Ableitungen von Gewässern zu hydroelektrischen Zwecken“ viel zu wenig einbezogen werde. Ein Kritikpunkt, welcher auch von anderen Seiten aufgegriffen wird.
Auch der freiheitlichen Fraktionssprecher, Andreas Leiter Reber, ist vom neuen Landesgesetz nicht überzeugt. So ist er beispielsweise der Meinung, dass Kompatscher selbst die Schwäche des Gesetzes aufgezeigt habe.
„Der Versuch des Landeshauptmanns das neue Gesetz zu den großen Wasserableitungen als großen Wurf zu verkaufen scheitert, denn dieses Gesetz bewirkt das Gegenteil von dem, was er und die SVP den Südtirolern stets versprochen hatten: Die direkte Beteiligung der Bürger an der heimischen Wasserkraft über günstigere Stromtarife“, bekräftigt Fraktionssprecher Leiter Reber, „Dafür wäre die rechtzeitige Einbindung der Gemeinden in Produktion und Verteilung der elektrischen Energie notwendig gewesen.“
Lesen Sie mehr dazu in der Donnerstag-Ausgabe der TAGESZEITUNG.
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