„Neues Kapitel aufschlagen“
Thomas Widmann hat auf einer PK seine neue Bewegung vorgestellt – und dabei nicht mit Kritik an „seiner“ SVP gespart.
Es sei Zeit, „ein neues Kapitel aufzuschlagen“, erklärte Thomas Widmann am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Bozner Schloss Maretsch. Die Hoffnung, dass seine in Schieflage geratene SVP wieder bessere Zeiten einschlage, habe sich nicht erfüllt.
„Eine Kandidatur auf der SVP-Liste wurde mir nicht gewährt. Statt auf eine Politik der konkreten Handlungen setzt die Volkspartei auf Ausgrenzung, Linientreue und Konformismus“, so der Ex-Landesrat.
Seine Kandidatur auf der Liste „Für Südtirol mit Widmann“ richte sich weder gegen etwas noch gegen jemanden, so Widmann.
Als die größten Baustellen nannte er die langen Wartezeiten in der Sanität (für die er selbst mehr als drei Jahre lang zuständig war), die Urbanistik und die Wohnungsnot. Außerdem würden sich Männer und Frauen nachts nicht mehr in den Bozner Bahnhofspark trauen. (mat)
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