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„Bruch ist besiegelt“

Die SVP-Bezirksobleute kritisieren Thomas Widmann: Mit seinem Alleingang trage er dazu bei, die Regierbarkeit des Landes zu erschweren.

Der Bruch ist vollzogen.

Mit seiner Ankündigung, bei den Wahlen im Oktober mit einer eigenen Liste anzutreten, hat sich Thomas Widmann selbst aus der SVP hinausbugsiert.

In einer Stellungnahme reagieren nun die Bezirksobleute der Volkspartei: Mit seinem Schritt, so kritisieren sie, schwäche Widmann den Vertretungsanspruch Südtirols gegenüber Rom.

Die Stellungnahme von Meinhard Durnwalder & Co. im Wortlaut:

„Wie medial bekanntgegeben, wird Thomas Widmann mit eigener Liste bei den Landtagswahlen antreten. In einer Demokratie steht dies selbstverständlich jedem frei. Politisch hat er hiermit von sich aus den Bruch mit der SVP besiegelt – trotz Vermittlungsversuchen von Seiten des Parteiobmannes.

Wir stehen deshalb geschlossen hinter der Auffassung von Parteiobmann Philipp Achammer: Das Parteistatut sieht hier eine unmissverständliche Regelung vor. Thomas Widmann ist nicht mehr Mitglied der Südtirol Volkspartei. Mit seiner Gegenkandidatur reiht er sich in eine Reihe weiterer konkurrierenden Listen bei der Landtagswahl im Herbst ein. Er trägt damit leider dazu bei die Regierbarkeit unseres Landes zu erschweren und den Vertretungsanspruch Südtirols gegenüber Rom zu schwächen.

Wir sind überzeugt, dass wir am 22. Oktober mit unserem Spitzenkandidaten, mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten aus den Bezirken, mit unseren Ideen und Überzeugungen punkten werden.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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