Die Benimm-Regeln auf der Alm
Wer auf Almen wandert, wo auch Vieh alpt, sollte einige wenige Verhaltensregeln beachten. Wichtig ist, Abstand zu den Tieren zu halten und Hunde anzuleinen, rät der Südtiroler Bauernbund. Dann haben Wanderer und Kühe ihre Ruhe.
Eines vorweg: Kühe seien friedliebende und ruhige Tiere.
Doch in Ausnahmesituationen können Kühe auch nervös werden – meist, wenn Hunde auf den Almen frei herumlaufen oder Wanderer Kälber streicheln möchten.
„Am besten ist es, Abstand zur Herde zu halten, damit sich die Kühe nicht bedroht fühlen“, rät Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler. Auch sollten Viehherden umgangen werden. Leider sei es häufig so, dass Wanderer durch Viehherden laufen. Auch das könne die Tiere nervös machen.
Besondere Vorsicht sei bei Kälbern geboten. „Sie sind oft sehr neugierig und nähern sich den Wanderern. Auch hier gilt, am besten den Kälbern auszuweichen und sie keinesfalls zu streicheln. Das könnten die Kühe nämlich falsch verstehen und die Kälber verteidigen.“
Ein besonderes Thema seien Hunde:
„Sie sollten niemals frei herumlaufen, sondern müssen an der Leine geführt werden. Denn in den Hunden sehen besonders Mutterkühe eine Bedrohung. Wenn sich ein Rind nähert, sollte der Hund losgelassen werden, damit sich das Tier auf den Hund und nicht auf den Menschen konzentriert.“
Mit diesen wenigen, einfachen Regeln lassen sich brenzlige Situation fast immer vermeiden, so der SBB.
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