Wald unter Druck
Zwar mischt die Südtiroler Landwirtschaft international im Spitzenfeld mit, Borkenkäfer, Klimawandel und Großraubwild sorgen aber für große Problemherde. Das geht aus dem Agrar- und Forstbericht 2022 hervor.
von Markus Rufin
Zwei Themen sind im Agrar- und Forstbericht 2022 bestimmend: das Wetter und das Großraubwild. Gestern haben Landesrat Arnold Schuler und die Verantwortlichen für die einzelnen Bereiche diesen im Detail vorgestellt.
Landesrat Schuler begann mit den positiven Seiten: „Südtirol mischt weltweit in der Vermarktung von Qualitätsprodukten ganz vorne mit. Auch ist die Abwanderung von Höfen im gesamten Alpenbogen problematisch, während hierzulande die Bauern und Bergbauern zum Vorteil der Bevölkerung, des Landschaftsschutzes und auch des Tourismus auf ihren Höfen bleiben.“
Die Auszahlungspreise von Wein, Obstbau und milch seien im EU-weiten Vergleich an der Spitze, auch der Nebenerwerbszweig Urlaub suche seines gleichen.
Südtirol habe aber auch eine Reihe von Herausforderungen. Allen voran nennt Schuler die Kleinstrukturiertheit, die Höhenlagen und die Steilheit der Landschaft.
Der Agrar- und Forstbericht soll den Bauern „Planbarkeit und Perspektiven“ bieten, so Schuler.
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