„Ich rede mit allen“

Josef Nöckler (Foto: Gemeinde Sand)
Der Bürgermeister von Sand in Taufers Josef Nöckler ist vom Wahlsieg überrascht und möchte bereits in den nächsten Tagen Gespräche führen, um seinen Ausschuss zusammenzustellen.
Tageszeitung: Herr Nöckler, Sie haben nicht nur den Bürgermeistersessel geholt, sondern auch die Mehrheit im Gemeinderat. Wie haben Sie den Wahlsieg gefeiert?
Josef Nöckler: Der Wahlsieg war mehr als überraschend, dementsprechend haben wir auch mit einem Gläschen angestoßen. Wir haben mit einem knappen Ergebnis gerechnet, da sich die SVP sehr ins Zeug gelegt hat und mein Konkurrent jeden Haushalt einzeln besucht hat. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher hat Wahlwerbung gemacht. Wir waren also weit weniger optimistisch. Dass wir sogar die absolute Mehrheit holen, hätte sich niemand erträumt.
Was sind Ihrer Ansicht nach die Gründe für das gute Abschneiden?
Der erste Grund war sicher der Misstrauensantrag. Die Leute haben mitgedacht und gesehen, dass es nicht um die Cascade geht, sondern nur um den Machterhalt der SVP. Aber auch unsere Arbeit, unsere Präsenz und unsere Offenheit wurde honoriert.
Regieren ist mit der Mehrheit auf jeden Fall einfacher. Wie lange wird es dauern, bis der Ausschuss gebildet ist?
Ich werde mich bereits morgen (heute, Anm. d. Red.) mit meinen Leuten zusammenzusitzen und die Zahlen analysieren. Ich möchte mich dann auch mit den SVP-Leuten zusammensetzen. Wer dort Ansprechpartner ist, weiß ich allerdings nicht. Innerhalb gibt es viel Kraut und Rüben. Von den zwölf Gemeinderäten kamen nur zwei in den Gemeinderat, ich habe allerhand gehört, aber wir müssen noch warten.
Lesen Sie das gesamte Interview in der Dienstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG.
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