„Lkw zurück auf die Straße“
Durch die Tiroler Lkw-Fahrverbote verliert Italien jährlich 250 Millionen Euro, sagt die Handelskammer und äußert rechtliche Bedenken zur Subventionierung der rollenden Landstraße.
von Markus Rufin
Die Lkw-Fahrverbote auf Tiroler Seite sind seit Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Doch seitdem mit Matteo Salvini ein Verkehrsminister in der Regierung sitzt, der die Lkw-Fahrverbote mehrfach kritisiert hat, hat sich der Konflikt nochmal zugespitzt.
Speziell die italienische Wirtschaft hat sich seit jeher gegen die Fahrverbote gewehrt und rechtliche Konsequenzen angekündigt, verspürt aber seit Salvini einen noch größeren Aufwind.
Immer wieder wird darauf verwiesen, welch großen wirtschaftlichen Schaden Italien durch die Fahrverbote doch erleidet. Auch in Südtirol. Gestern hat Uniontrasporti, die In-House-Gesellschaft der italienischen Handelskammern für Verkehrs- und Infrastrukturfragen, eine Studie vorgestellt, die von Sigma NL, einem Forschungsinstitut der Universität Genua, erstellt wurde.
Neben den Vertretern der Handelskammer wie Präsident Michl Ebner oder Uniontrasporti-Präsident Ivo Blandina nahmen auch die Handelskammer Trient mit Präsident Giovanni Bort und Paolo Borchia, EU-Parlamentarier aus Verona und Mitglied der Lega, an der Vorstellung der Studie teil.
Lesen Sie den gesamten Artikel in der Mittwoch-Ausgabe der TAGESZEITUNG.
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