Den falschen Bär gefangen?
Laut einer Tierschutzorganisation hätten gerichtsmedizinische Untersuchungen ergeben, dass Andrea Papi nicht von der Bärin JJ4 getötet wurde.
Die Italienischen Liga gegen Tierversuche (LEAL) sorgt mit einer Meldung für Aufsehen:
Dem gerichtsmedizinischen Gutachten zufolge könne Gaia gar nicht für den tödlichen Angriff verantwortlich sein, schreibt LEAL. Das forensische Gutachten spreche bei Papis Verletzungen von „Läsionen, die durch Penetration eines Paars von Eckzähnen identifizierbar sind, die durch einen Abstand gekennzeichnet sind, der für die Eckzähne eines erwachsenen männlichen Bären typisch ist.“
Bärenweibchen hätten kleinere Maße als Männchen, sowohl was die Körpermasse als auch die Zahnmaße betreffe, erklären die Tierschützer.
LEAL-Präsident Gian Marco Prampolini hat das gerichtsmedizinische Gutachten an das Verwaltungsgericht Trient weitergeleitet, das am Donnerstag darüber entscheidet, ob Gaia getötet wird.
Die Münchner Gewerkschaft für Tiere hat indes angeboten, die Problembärin in ihrem Bärengnadenhof in Bad Füssing bei Passau aufzunehmen, berichtet der Münchner Merkur.
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