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Warten auf die Versicherung

Fotos: RTTR/FB

Der Lenker des VW Passat, der des Todes von Michele Torcaso beschuldigt wird, will einen Vergleich abschließen.

von Thomas Vikoler

Michele Torcaso, 17, starb am 12. Dezember 2020, nachdem er auf der Eisackuferstraße in Bozen einem VW Passat ausweichen musste und mit seinem Motorrad gegen einen Pfeiler prallte.

Das dazugehörige Strafverfahren gegen den Lenker des PKW – ihm wird fahrlässige Tötung im Straßenverkehr vorgeworfen – tritt weiter auf der Stelle. Am Donnerstag hätte es eigentlich nach mehreren Vorverhandlungen abgeschlossen werden, doch es kam zu einer weiteren Vertagung (auf den 3. April). Die Angehörigen des verstorbenen Bozners sind bisher lediglich zu einem Drittel der geforderten Summe entschädigt worden, nun soll die Versicherung des Autolenkers (HDI) in das Strafverfahren hineingerufen werden.

Martin Fill, Verteidiger des beschuldigten Südtirolers, hat inzwischen mit der Staatsanwaltschaft eine Strafzumessung ausgehandelt. Die Strafe soll demnach, sollte ein gerichtlicher Vergleich abgeschlossen werden, ein Jahr Haft auf Bewährung betragen. Die Ausgangsstrafe ist die Mindeststrafe für Tötung im Straßenverkehr (zwei Jahre).

Die Dynamik des Unfalls ist teilweise auf dem Video einer Überwachungskamera festgehalten: Demnach hat der Fahrer des VW Passat unvermittelt die Fahrspur gewechselt und den Motorradfahrer dadurch buchstäblich abgedrängt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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