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„Haben kein Geld“

Maria Elisabeth Rieder

Warum die Landesregierung noch immer keinen Fördertopf zugunsten des weiblichen Unternehmertums geschaffen hat.

Mit Beschlussantrag Nr. 601/22 wurde der Südtiroler Landtag dazu aufgefordert, innerhalb 2022 die Ausschreibung zur Förderung des weiblichen Unternehmertums und der Wiedereinführung eines Fördertopfes zur Förderung des weiblichen Unternehmertums zu überprüfen.

Genehmigt wurde auch die Anhebung der Punkte bei Wirtschaftsförderungen und die rasche Umsetzung des Modells des „co-managing“ zur finanziellen Unterstützung von Unternehmerinnen bei Schwangerschaftsvertretung, Mutterschaft und Pflege von Angehörigen, erinnerte Maria Elisabeth Rieder (Team K) und richtete in diesem Zusammenhang folgende Fragen an die Südtiroler Landesregierung:

Wurde in der Zwischenzeit die Möglichkeit der Einführung eines Fördertopfes zur Förderung des weiblichen Unternehmertums überprüft? Zu welchem Ergebnis ist man gekommen? Wie weit ist man in der Ausarbeitung und Umsetzung des Modells des „Co-Managers“? Welche Kriterien werden zukünftig zur Anhebung der Punkte für Frauenunternehmen herangezogen?

Landesrat Philipp Achammer antwortete, im abgelaufenen Jahr sei man aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht imstande gewesen, einen eigenen Fördertopf einzurichten – auch weil andere zusätzlich geschaffen worden seien.

Mit 2023 aber werde das Co-Managing-Projekt effektiv eingeführt werden, dazu seien nicht umfangreiche Mittel notwendig. Die Richtlinien für die verschiedenen Förderschienen seien derzeit in Ausarbeitung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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