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Auf dem Radar

Ein junges, von Frauen gegründetes Unternehmen, wurde als beste Start-up mit Fokus auf den ökologischen Wandel prämiert.

Die letzte Ausgabe von RADAR, der jährlichen Initiative der Sparkasse zur Förderung von Innovation in Unternehmen dank der Zusammenarbeit mit jungen Start-ups, fand ihren erfolgreichen Abschluss mit der Prämierung des besten Start- up.

Im Fokus stand das Thema: Investitionen in den ökologischen Wandel und Biotechnologie. Als bestes Start-up wurde Arxax gekürt, ein junges, von zwei Frauen gegründetes Unternehmen.

„Begonnen hatte alles mit einem Experiment vor drei Jahren. Mittlerweile hat sich RADAR zu einem Dienst mit hohem Mehrwert für unsere Firmenkunden entwickelt. Die letzte Ausgabe ist neu, da der Schwerpunkt auf Innovation unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit gelegt worden ist. Als Sparkasse fördern wir aus Überzeugung Initiativen zur Erzielung konkreter Ergebnisse für die Umwelt und die Gesellschaft, um unsere Ökosysteme zu erhalten und nachhaltige Entwicklungslösungen zu finden,“ erklärt Nicola Calabrò, Beauftragter Verwalter und Generaldirektor der Sparkasse.

Als bestes Start-up der letzte Ausgabe wurde Arxax Ltd gekürt, ein junges Startup-Unternehmen, das von zwei Jungunternehmerinnen gegründet wurde, im Bereich der Klimatechnologie tätig ist und intelligente Lösungen für den Transport- und Logistiksektor entwickelt. Der Gewinner erhält als Preis von der Sparkasse ein Fahrzeug in Langzeitmiete sowie die Möglichkeit, Projekte gemeinsam mit soliden einheimischen Unternehmen zu entwickeln.

An der Initiative teilgenommen haben außerdem die Startup-Unternehmen Odis Solutions, das im Bereich Smart Farming (essourceneffiziente Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft) tätig ist, Orobix Life, das Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz anbietet, Ecosteer, ein Software- und Blockchainunternehmen zum Schutz und zur Kontrolle persönlicher Daten, und Aigritec, das im Bereich Automatisierung der Apfelernte tätig ist.

Nach sorgfältiger Bewertung der Jury unter dem Vorsitz von Alessandra Cancelliere, Verantwortliche der Abteilung Strategische Analysen & Innovation Lab der Sparkasse, wurde die Entscheidung der Preisverleihung wie folgt begründet: „Es war für die Jury wirklich schwierig, die beste unter den vorgestellten Start-ups auszuwählen, vor allem in Anbetracht des Potenzials, das jedes einzelne zum Ausdruck gebracht hat. Mit der Verleihung des Preises an Arxax wollten wir ein junges Unternehmen mit ihren zwei äußerst fähigen Gründerinnen prämieren, dessen Geschäftsmodell, das auf die Verringerung der Emissionen im Logistiksektor ausgerichtet ist, gut strukturiert ist und einen klaren und ehrgeizigen Entwicklungspfad aufweist.“

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung die Ausführungen zum Thema „ESG-Faktoren und ökologischer Wandel“ von Seiten der zwei Gastreferenten Alessandro Santini, Vize-Direktor von Confindustria Trient, und Mirco Marchiodi, Verantwortlicher des Studienzentrums des Unternehmerverbandes. Über die aktuellsten und zukünftigen Entwicklungen zum Thema „Investitionen in Lifescience und Biotech“ sprach Elena Sgaravatti, Vize-Präsidentin des gesamtstaatlichen Verbandes “Federchimica Assobiotec“ und CEO von Planta Rei Biotec.

„Investitionen in den ökologischen Wandel und in Biotechnologien werden für Unternehmen zunehmend interessant,“ begründet Sofia Khadiri, Verantwortliche des Innovation Lab LDV20 der Sparkasse, die Wahl des Schwerpunktes der letzten Ausgabe von RADAR.

Die Veranstaltung, die in der Sparkasse Academy abgehalten wurde, stand unter einem besonderen Vorzeichen: Um ein Signal in Richtung Nachhaltigkeit zu setzen, wurde der CO2- Ausstoss des Events begrenzt und der Rest kompensiert, dank der Unterstützung des jungen Start-up Up2You.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • andreas1234567

    Hallo nach Südtirol,

    das ist doch alles inhaltsleeres Geschwätz von Lobby-Vereinen..

    Es ist durchaus erlaubt einen Blick auf die prämierten Herrschaftinnen von Arxax zu werfen.

    Deren Parole „H2llo“ @TM (die Namensrechte haben die sich offensichtlich gesichert oder propagieren das) weist die Richtung, es sind Wasserstoff-Drückerkolonnen welche nach den E-Auto-Drückerkolonnen nun eine neue Mahd unter den Witschaftstreibenden starten wollen, den Wasserstoff-Hype.

    Die Sparkasse sollte ihre Spendenmittel besser weiter in Watt-Turniere und Soziales unter die Eigenen streuen anstatt Wichtigmachern den Hintern zu pudern die es nicht einmal schaffen ihre Ideen in einem verständlichem oder überhaupt erstmal in Deutsch zu verfassen.

    https://www.arxax.com

    „On Again-Seeing in South-Tirol“, bekomm ich für diese Parole jetzt einen Preis?

  • rumer

    E-Autos sind ein großer Erfolg, aber H2-E-Autos sind bisher ein Rohrkrepierer und werden immer ein Rohrkrepierer bleiben. Wer H2 für Autos propagiert, hat von Physik und Wirtschaft nichts verstanden und gehört nicht prämiert, sondern ausgegrenzt. Energieverschwendung mal drei:
    https://m.youtube.com/watch?v=VvnmBOLuvGw
    Das Land Südtirol fördert den Bau von 14 H2-Tankstellen, zwei H2-Produktionsanlagen und einer H2-Pipeline. Und diese Mädelstruppe soll wohl die Propaganda fürs Land erledigen.
    Ich suche eine Rechtsanwaltskanzlei um die Landesregierung wegen offensichtlicher Dummheit vor Gericht und in den Knast zu bringen.

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