„Wölfin im Schafspelz“
Die STF fürchtet sich vor Giorgia Meloni: Sie sei eine „faschistische Wölfin im Schafspelz“, die die Südtiroler assimilieren bzw. vertreiben wolle.
„Wenn sich die Südtiroler nicht als Italiener fühlen wollen, sollen sie nach Österreich auswandern, wenn ihnen die italienische Trikolore nicht passt, dann brauchen sie auch nicht die Milliarden an Euro, mit denen der italienische Staat die Autonomie finanziert.“
Mit diesen Worten habe Giorgia Meloni klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, für welche Politik sie und ihre faschistischen Konsorten stehen, schreibt die Süd-Südtiroler Freiheit am Donnerstag in einer Aussendung.
Es sei daher „reines Blendwerk“, wenn Frau Meloni nun der internationalen Presse versichern möchte, dass sie eine lupenreine Demokratin und Europäerin sei. „Wer eine ethnische Volksgruppe wie die Südtiroler assimilieren oder über den Brenner vertreiben möchte, ist kein Demokrat, sondern ein Faschist“, schreiben Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle in einer Aussendung.
Und weiter:
„Neben einer demokratischen Geisteshaltung scheint es Frau Meloni aber offenbar auch an politischer Bildung zu fehlen, denn Südtirol bekommt keine Milliarden von Rom geschenkt, sondern ist Nettozahler! Die Autonomie wird von den Südtiroler Steuerzahlern vollkommen selbst finanziert. Vielmehr sind es die Südtiroler Steuerzahler, die mit ihrem Geld die italienischen Staatsschulden abbezahlen müssen.
Wie ,demokratisch‘ Frau Meloni und ihre Partei sind, beweisen auch deren Funktionäre in Südtirol, die ein Berufsverbot für deutschsprachige Ärzte fordern und im ganzen Land die Aufschrift Südtirol mit Trikolore-Fahnen überhängen.
Die europäische Öffentlichkeit tut daher gut daran, nicht auf den Sirenengesang einer Frau Meloni reinzufallen und sie als das zu erkennen, was sie ist, eine faschistische Wölfin im Schafspelz.“
Kommentare (27)
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