„Schwindlige Finanzierung“
JG-Chef Dominik Oberstaller bezeichnet die von der TAGESZEITUNG aufgedeckte Spenden-Affäre der Süd-Tiroler Freiheit als „echten Skandal“.
„Wer nichts zu verbergen hat, soll seine Bücher offenlegen“, meint Dominik Oberstaller.
Mit Befremden nimmt die Junge Generation in der SVP den TAGESZEITUNG-Bericht über die Spendenbewegungen der Südtiroler Freiheit auf und fordert Aufklärung von der Bewegung.
Jüngst wurden Berichte laut, dass die Bewegung Südtiroler Freiheit ihre Mitglieder auffordert, etwaige Spenden an ein österreichisches Bankkonto zu überweisen. Das weckt den Verdacht, dass die oppositionelle Bewegung ihre politische Arbeit in Südtirol über ein Vereinskonstrukt in Innsbruck finanziert.
„Dass eine Bewegung, die im italienischen Parteienregister eingetragen ist ihre Mitglieder auffordert, Spenden an einen gleichnamigen und in Österreich eingetragenen Verein zu überweisen, sorgt bei uns für Stirnrunzeln“, so Dominik Oberstaller, Vorsitzender der JG. „Denn sollte an dem Verdacht etwas dran sein, dass die STF Südtiroler Spendengelder an den Kontrollen der staatlichen Aufsichtsbehörde vorbeischleust, dann wäre das ein echter Skandal.“
Fabian Gufler, Vizevorsitzender der JG ist fest überzeugt, dass nur eine lückenlose Aufklärung mit dem Verdacht dieser „schwindligen“ Finanzierung aufräumen kann: „Die STF sollte die Bilanz des Vereins offenlegen und erklären, welche Spenden der Verein eingenommen hat und welche Ausgaben damit finanziert wurden. Ganz einfach. Denn, sollte wirklich nichts an diesem Verdacht dran sein, dann dürfte auch eine Veröffentlichung kein Problem sein!“
LESEN SIE DIE HINTERGRÜNDE ZUM STF-KONTO IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE
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