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„Kein Grund zur Entwarnung“

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Das Risiko für Ungeimpfte auf der Intensivstation zu landen, ist hoch. Auch Omikron ändert daran nur wenig, sagt Covid-Einsatzleiter Patrick Franzoni.

von Markus Rufin

Dass das Risiko für Ungeimpfte wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus oder sogar auf den Intensivstationen zu landen, deutlich höher ist, sollte unlängst bekannt sein. Trotzdem gibt es immer wieder Personen, die behaupten, dass die Impfung nichts bringe.

Seit einer Woche veröffentlicht der Sanitätsbetrieb die Zahlen zu den Impfdurchbrüchen, die zeigen, dass das Gegenteil der Fall ist.

Auch die Daten dieser Woche belegen, dass derzeit vor allem Ungeimpfte im Spital behandelt werden.

So sind zum Stichtag 28. Dezember 54 Ungeimpfte und 21 Geimpfte auf den Normalstationen aufgenommen. Umgerechnet auf 100.000 Geimpfte bzw. Ungeimpfte ergibt dies ein 15-mal höheres Risiko einer Krankenhaus-Aufnahme für Ungeimpfte (siehe beiliegende Grafik).

Auch bei den Intensivaufnahmen zeigt sich das gleiche Bild: So sind 15 Ungeimpfte und gerade mal ein Geimpfter in Südtirols Intensivstationen aufgenommen. Das bedeutet, dass Menschen ohne Impfschutz über hundertmal eher gefährdet sind, künstlich beatmet auf der Intensivstation aufgenommen zu werden.

Dabei wurden alle Geimpften, die im Spital behandelt werden, vor mehr als fünf Monaten geimpft beziehungsweise leiden sie an schweren Vorerkrankungen, wie Covid-Einsatzleiter Patrick Franzoni bestätigt.

Lesen Sie mehr dazu in der Freitag-Ausgabe der TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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