Der renaturierte Weiher
Am Kreuzweger Weiher in Jenesien wurden Verbesserungsmaßnahmen vorgenommen. Der Weiher wird vor allem von Erdkröten zum Abbleichen genutzt.
Der unterhalb von Jenesien in der Nähe des Recyclinghofes gelegene Kreuzweger Weiher wird jährlich im Frühjahr von tausenden Amphibien – vor allem von Erdkröten – zum Ablaichen genutzt.
Zudem ist die Wasserfläche Lebensraum für Lurche und Libellen. In den letzten Jahren ist das Feuchtgebiet jedoch stark mit Schilf zugewachsen, die Wasserfläche ist fast ganz verschwunden.
Am Montag, 20. Dezember, begannen daher Maßnahmen zur Renaturierung der zugewachsenen Wasserfläche, die die ganze Woche andauerten. Die vom Landesamt für Natur finanzierten Arbeiten nahm das Forstinspektorat Bozen II im Rahmen eines Eigenregieprojekts vor.
Förderung der Biodiversität
„Am Kreuzweger Weiher besteht die Gefahr der Verlandung. Um diesen Lebensraum für die Amphibien zu erhalten, ist es daher notwendig, die Feuchtfläche zu renaturieren“, erklärt Johanna Berger vom Landesamt für Natur.
Feuchtflächen gehören zu den gefährdetsten Lebensräumen in Südtirol.
„Für den Fortbestand von Arten ist es wichtig, dass in unserer Kulturlandschaft ausreichend Trittsteinbiotope und Vernetzungselemente vorhanden sind“, bekräftigt die für Naturschutz zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer.
„Das Projekt am Kreuzweger Weiher in Jenesien trägt dazu bei, Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, die auf diese angewiesen sind.“
Kommentare (2)
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