Schwierige Kontrollen

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Das Törggelen ist in Südtirol mitverantwortlich für die steigenden Corona-Zahlen. Kontrollen über die Einhaltungen der Bestimmungen gestalten sich schwierig.
von Thomas Vikoler
Sie sind derzeit in vielen Ortschaften die einzigen Einkehrmöglichkeiten, die überhaupt geöffnet haben: Gasthäuser, Törggelekeller, Buschenschänke und Hofschänken, die beliebten Treffpunkte für den herbstlichen Törggeleschmaus.
Doch sie gelten als Orte, die mitverantwortlich sind für die steigenden Corona-Infektionszahlen in Südtirol sind. Das zeigte sich auch bei Corona-Clustern nach Törggele-Partien. Dazu gibt es die verschiedensten Geschichten: Betriebe, deren Inhaber vom Grünen Pass nichts wissen wollen und technisch dafür gar nicht ausgerüstet sind (App). Solche, wo die Gäste darum bitten müssen, kontrolliert zu werden. Und andere, wo die erlaubte Höchstpersonenzahl, speziell an den Wochenenden, bei weitem überschritten wird. Geschäft ist Geschäft.
Ob das tatsächlich so ist, das kann allein von amtlichen Ordnungshütern gesichert festgestellt werden. Durch die Kontrollen, deren Intensivierung vor dem vergangenen Wochenende von Tourismus- und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler angekündigt wurde.
Am Ritten hat man laut Bürgermeister Paul Lintner dieser Aufforderung offenbar Folge geleistet. Die Ortspolizei sei in Absprache mit den Carabinieri gezielt vorgegangen, indem auch Hinweise aus der Bevölkerung berücksichtigt worden seien. Doch es seien keine auffallenden Verstöße der Gäste und Betriebsinhaber gegen die Corona-Bestimmungen festgestellt worden, so Lintner. „Als die Ortspolizei kontrolliert hat, war zumeist alles in Ordnung“.
Lesen Sie mehr dazu in der Mittwoch-Ausgabe der TAGESZEITUNG.
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