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„Wollen nicht bestraft werden“

Martin Haller

Viele Südtiroler Handwerksbetriebe reagieren mit Unmut und Unverständnis auf die von der Landesregierung angekündigten Steuererhöhungen.

Das Südtiroler Handwerk habe gerade in der Corona-Zeit seine Stärke gezeigt, schreibt lvc-chef Martin Haller in einer Aussendung. Zum einen, weil es die Beschäftigtenanzahl nahezu aufrechterhalten konnte und zum anderen, weil es wichtige Versorgungs- und Dienstleistungsketten garantiert hat.

„Diese Unternehmen nun mit zunehmenden Steuern auf die Personalkosten und die Passivzinsen zu belasten, sehen wir problematisch. Die Politik sendet damit ein völlig falsches Signal“, kommentiert lvh-Chef Martin Haller die Entscheidung der Landesregierung.

Die positive Konjunkturentwicklung könne nicht als Grundlage für Steuererhöhungen verwendet werden. „Jeder einzelne Betrieb hat hart für die Wiederaufnahme und die Rückkehr zu den wirtschaftlichen Tätigkeiten gekämpft. Die Wirtschaftstreibenden sollten für ihre Leistung nicht bestraft, sondern eher entlastet werden“, betont Haller.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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