Kommt die Tourismus-Obergrenze?

Stau auf der A22
Die Arbeit am neuen Tourismuskonzept geht in die entscheidende Phase. Die Frage lautet, ob die Verbände den politisch gewollten Nächtigungsstopp aufweichen können.
von Heinrich Schwarz
Es wird ein diskussionsreicher Herbst, denn die Landesregierung will dem Tourismus Grenzen setzen. Die spannende Frage lautet, ob die Politik dem Gegendruck der Lobbys standhalten kann.
Zur Erinnerung:
Die Landesregierung hatte im vergangenen Winter entschieden, eine Nächtigungs-Obergrenze einzuführen. Konkret soll die Anzahl der touristischen Nächtigungen für jeden Beherbergungsbetrieb auf den Wert des Jahres 2019 gedeckelt werden. Das heißt in der Praxis: Ein Betrieb darf die Anzahl seiner maximal beherbergten Gäste im Jahr 2019 an keinem Tag im Jahr mehr überschreiten.
Tourismuslandesrat Arnold Schuler hatte angekündigt, dass das neue Tourismusentwicklungskonzept bis Ende des Sommers stehen werde. Noch liegt es aber nicht vor.
„Wir liegen bis auf eine Woche im Zeitplan“, sagt Schuler. Die Eurac habe ihre wissenschaftliche Vorarbeit beendet. Derzeit würden Treffen mit den Verbänden und Organisationen stattfinden, um das Grundgerüst vorzustellen und die Knackpunkte zu klären.
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