Stausee wird abgelassen
Nach wie vor ist es unklar, warum es zu den Wasserinfiltrationen in St. Valentin kommt. Die Gemeinde hofft, dass das Ablassen des Reschensees Antworten liefert.
von Markus Rufin
Vor rund drei Wochen kam es in St. Valentin auf der Heide zu Wasserinfiltrationen in mehreren Kellern im Dorf. Woher das Wasser kommt, weiß niemand. Fakt ist, die Bürger des Dorfes sind verunsichert.
In der Zwischenzeit haben Entlastungsbrunnen für einen bedeutsamen Rückgang der Wasserinfiltrationen gesorgt. Mittlerweile ist man dank der Brunnen und Pumpen sogar so weit, dass nahezu alle Gebäude trocken sind, wie Bürgermeister Franz Prieth berichtet: „So weit ist die Lage unter Kontrolle. Acht Brunnen sind im Außenbereich im Einsatz und pumpen das Wasser von den Gebäuden ab. Das Wasser tritt aber nach wie vor in gleicher Menge aus.“
Mittlerweile steht nur noch eine Garage im Dorf unter Wasser. Dort sollen drei Pumpen aktiviert werden. Aufgrund der Ferragosto-Woche wurden die Arbeiten vorerst unterbrochen. Bürgermeister Prieth garantiert aber, dass es bereits nächste Woche weitergeht.
Für ein weiteres Problem sorgen die Kanalisierungen. „Dort gibt es sehr viel Wasser“, erklärt Priteh. Er vermutet, dass die Überflutung der Garage im Dorf sogar im Zusammenhang mit der Kanalisierung steht: „Wir glauben, dass das Wasser über die Kanalisierung in die Garage gelangt. Deshalb werden wir nun mit Kameras durchfahren und schauen, wo wir das Wasser ableiten müssen.
Lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe der TAGESZEITUNG warum die Gemeinde nun darauf hofft, dass das Auslassen des Reschensees die Frage klärt, warum es zu den Wasserinfiltrationen kommt.
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