Verlängerter Impf-Zeitraum

Foto: LPA/ 123rf
Eine Impfung für Genesene ist nun bis zu 12 Monate nach einer Infektion möglich. Vorzugsweise soll diese Impfung innerhalb der ersten 6 Monate erfolgen.
Bisher empfahlen die Fachleute in Italien für Genesene eine einmalige Impfung nach frühestens 3, spätestens 6 Monaten nach einer Corona-Infektion.
Mit Mittwoch hat ein Rundschreiben des Gesundheitsministeriums diesen Zeitraum ausgeweitet: Nun ist eine Impfung für Genesene bis zu 12 Monate nach einer Infektion möglich.
Laut Gutachten des Wissenschaftlich-Technischen Komitees CTS ist die Verabreichung von einer Impfdosis für Personen, die eine SARS-Cov-2-Infektion hinter sich haben, unabhängig davon, ob symptomatisch oder ohne Symptome, bis zu 12 Monate nach der Infektion möglich. Vorzugsweise soll diese Impfung innerhalb der ersten 6 Monate erfolgen; dieser Zeitraum kann aber auch bis maximal 12 Monate ausgedehnt werden.
Diese Empfehlung gilt nicht für Personen mit Immunschwächezuständen, die weiterhin den vollen Impfzyklus abschließen müssen.
Das Rundschreiben präzisiert weiters, dass – im Einklang mit den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation – serologische Tests zur Antikörperbestimmung nicht ausreichend sind, um Entscheidungen hinsichtlich des Impfprozesses zu treffen.
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