Tierschutz mit Klausel

Foto: 123RF.com
In der Tierschutzdebatte prescht die SVP jetzt mit einem Vorschlag vor: ein Bekenntnis zum Tierwohl, aber mit lokalen Kompetenzen. Der Moraltheologe Martin Lintner unterstützt das.
von Heinrich Schwarz
Die Diskussion um die Aufnahme des Tierschutzes in die italienische Verfassung hat in der SVP geteilte Meinungen hervorgebracht. Unter anderem ging Senatorin Julia Unterberger als große Befürworterin und ihr Kollege Meinhard Durnwalder als Gegner hervor.
Jetzt legt die SVP-Fraktion im Landtag eine Art Kompromisslösung auf den Tisch, wobei sich der Landtag mit einem Begehrensantrag zum Thema Tierschutz an die politischen Entscheidungsträger in Rom wenden soll.
„Damit bekennen wir uns offen zum Tierwohl und begrüßen seine Festschreibung in der italienischen Verfassung. Wir wollen Tiere vor Schmerz, Leid und Angst schützen und fordern deshalb entsprechende Maßnahmen auf römischer Ebene. Allerdings sollen und müssen diese unter Berücksichtigung der lokalen Kompetenzen Südtirols umgesetzt werden“, erklärt der SVP-Fraktionsvorsitzende Gert Lanz den Inhalt des Begehrensantrages.
MEHR DAZU LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.
Kommentare (4)
Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen
Du musst dich EINLOGGEN um die Kommentare zu lesen.