„Am Rande der Existenz“
Die Politik müsse endlich den Mut haben, auch den Gastbetrieben wieder verbindliche Öffnungsperspektiven zu geben, fordert die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) in einer Presseaussendung.
Die Absicht der römischen Regierung, den partiellen Lockdown bis Anfang Mai fortzusetzen und die Gastronomie und weitere Bereiche, wie Unterhaltungslokale, Kultureinrichtungen usw., weiter zu schließen, stelle eine absolute Katastrophe für die Betriebe und die darin beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar, so die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ).
„Es braucht dringend Wege und Konzepte, wie Gastbetriebe wieder ihrer Tätigkeit nachkommen können. Nur schließen bzw. eine Öffnung immer wieder aufschieben, ist keine Lösung für tausende Betriebe, welche bereits jetzt am Rande ihrer Existenz stehen, während alle anderen Sektoren ihrer Tätigkeit nachgehen können“, unterstreicht HGJ-Chef Hannes Gamper und erwähnt die enormen Kollateralschäden, welche durch die monatelange Schließung entstanden sind.
Neben den stark verunsicherten Mitarbeitern und den ausstehenden Geldern aus der Arbeitslosenkasse verweist er auf die enormen Umsatzeinbrüche bei den Zulieferern und Dienstleistern der Gastronomie und Hotellerie. „Es braucht dringend eine Kehrtwende, wenn man den Sektor und die Betriebe noch retten will. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, den gesetzlichen Spielraum zu nutzen und die Gastronomie unmittelbar nach Ostern wieder öffnen zu lassen, wenn es sein muss, auch unter weiteren Sicherheitsauflagen“, fordert HGJ-Obmann Hannes Gamper abschließend in der Presseaussendung
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