Vertagte Entscheidung
Die Landesregierung hat entschieden, die Einstufung Roms am Freitag abzuwarten, bevor man über eine weitere Lockdown-Verlängerung befindet.
Die Einstufungen der Regionen durch das römische Gesundheitsministerium erfolgen am Freitag.
Noch ist unklar, ob Südtirol für eine weitere Woche orange Zone bleibt oder in die gelbe Zone wechseln darf.
Daher sei es zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, über eine Verlängerung des Lockdowns zu befinden, heißt es aus der Landesregierung.
Die Verordnung des Landeshauptmanns läuft an diesem Sonntag aus. Die „große Zeit der Öffnungen“ werde es in der kommenden Woche aber nicht geben, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. Das heißt, dass die derzeit geltenden Einschränkungen wohl mindestens um eine Woche verlängert werden.
Fest steht: In den Grundschulen der Gemeinden, in denen die südafrikanische Variante festgestellt wurde, sollen regelmäßige Corona-Schnelltests durchgeführt werden. In der Landeshauptstadt Bozen sowie den neu dazugekommenen Gemeinden Laas und Naturns müssen Kitas, Kindergärten und Grundschulen also nicht zusperren.
„Die Zahl der Infektionen ist stark rückläufig, die Positivitätsrate ist relativ niedrig. Allerdings müssen wir feststellen, dass die Lage in der Intensivtherapie nach wie vor kritisch ist, was auf die Präsenz der britischen und südafrikanischen Variante zurückgeführt werden kann“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher im Anschluss an die Regierungssitzung.
Von einer völligen Abriegelung der Gemeinden mit Südafrika-Variante könne man absehen, da es sich nicht um Herde, sondern um Einzelfälle handle, so Kompatscher.
Kommentare (26)
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