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„Die Nerven liegen blank“

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In der Wirtschaftswelt überwiegt der Ärger über den neuen Lockdown, teilweise ist von Aufstand die Rede. Der Südtiroler Sonderweg wird zunehmend als gescheitert angesehen. Die Stimmen von Verbänden und Gewerkschaften.

von Heinrich Schwarz

Die Lockdown-Entscheidung der Landesregierung sorgt bei den Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften für die unterschiedlichsten Reaktionen. Die TAGESZEITUNG hat sich umgehört:

„Wir haben ein Problem mit diesem Lockdown“, sagt ein enttäuschter Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), „denn die Hauptlast haben wiederum nur Gastgewerbe, Teile des Handels und Schule zu tragen.“ Der Südtiroler Sonderweg habe teilweise Vorteile gehabt, werde aber auf dem Rücken der genannten Bereiche gegangen.

Dass man immer wieder zu Schließungen verdonnert werde, sei eine große Katastrophe. „Mit den Betrieben stehen auch die Mitarbeiter aufgrund der Regierungskrise in Rom in einem luftleeren Raum, da sich Abfederungsmaßnahmen wieder verschieben“, ärgert sich Pinzger.

Er betont: „Bei uns liegen die Nerven blank. Wir dürfen weder arbeiten noch erhalten wir eine Entschädigung. Somit werden wir an den Rand der Existenz gedrängt, während andere Bereiche seit Beginn der Pandemie ganz normal weiterarbeiten dürfen.“

DIE KOMPLETTE UMFRAGE LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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