„Sonntagsschließung verfügen“

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Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen fordert der ASGB ein erneutes Verbot der Sonntagsöffnung für den Handel.
Alex Piras, Vizevorsitzender des ASGB und Fachsekretär für Handel, fordert angesichts der steigenden Infektionszahlen mit Covid-19 ein erneutes Verbot der Sonntagsöffnung für den Handel.
Piras schickt voraus, dass der verkaufsfreie Sonntag schon lange auf der Agenda des ASGB stehe, aber im Hinblick auf den epidemiologischen Notstand Covid-19 zumindest zeitlich begrenzt wiedereingeführt werden müsse: „Anlässlich der ersten Welle im Frühjahr hat die Landesregierung per Verfügung den Handel an Sonntagen als Schutzmaßnahme der Bevölkerung verordnet. Dies einerseits, um Gruppenbildung in Einkaufszentren und Geschäften zu unterbinden, andererseits aber auch, um den Beschäftigten und den Inhabern kleinerer Geschäfte eine Erholungspause zu gewähren. Da der Reproduktionsfaktor in Südtirol inzwischen höher als im April dieses Jahres ist, sollte die Landesregierung besser heute als morgen wieder die Sonntagsschließung der Geschäfte verfügen“.
Der ASGB-Vize erinnert daran, dass die Sonntagsschließung im Frühjahr dieses Jahres bewiesen hätte, dass der Sonntag nicht wesentlich für den Konsum sei und sich die Bürger durchaus problemlos während der restlichen verkaufsoffenen Tage versorgen könnten. Wesentlich sei eine Sonntagsschließung aber für die Erholung des Personals und die Entlastung der lokalen Inhaber kleinerer Geschäfte. Deshalb solle man prinzipiell über ein dauerhaftes Verbot der Sonntagsöffnungszeiten nachdenken.
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