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Die Zahlen-Strategie

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Eine deutsche Reisewarnung für ganz Südtirol kann kurzfristig kaum noch abgewendet werden. Das Land arbeitet aber an einem Bezirks-Konzept – und will die nachteilige Corona-Statistik anpassen.

von Heinrich Schwarz

Schafft es Südtirol doch noch, eine Reisewarnung seitens Deutschland für das ganze Land abzuwenden? Ziel der Landesregierung ist es, dass das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) Südtirol in seiner Risikogebiet-Bewertung nicht als Ganzes sieht, sondern nach Bezirken differenziert. Dann nämlich besteht die Hoffnung, dass gegenüber der westlichen Landeshälfte mit den dort relativ niedrigen Infektionszahlen keine Reisewarnung ausgesprochen wird und die touristische Herbstsaison somit weitergehen kann.

Noch gebe es von deutscher Seite weder eine Zusage noch eine Absage, hieß es gestern von Arnold Schuler. „Wir suchen weiter den Kontakt, denn die Zeit wird knapp“, so der Tourismuslandesrat.

Eine Kontaktperson ist Osamah Hamouda, Mitglied der Südtiroler Corona-Expertenkommission und Führungskraft beim RKI. Mit der gewünschten „Südtirol-Lösung“ ist zumindest kurzfristig aber nicht zu rechnen. „Wir haben Gespräche vereinbart. Aber zuerst müssen wir das Thema vertiefen und ein Projekt vorlegen“, betont Gesundheitslandesrat Thomas Widmann.

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