Kampf um Schuler
Sah es zunächst so aus, als würde er Regierungsämter und Landtagsmandat niederlegen, könnte Arnold Schuler sich nun doch retten. Die Hintergründe.
von Artur Oberhofer
Es war ein turbulenter Montag:
Den ganzen Tag über haben die Führung der SVP, LH Arno Kompatscher, die SVP-Bezirksbosse und die drei Corona-Furbetti Arnold Schuler, Helmut Tauber und Gert Lanz nach Wegen gesucht, den Image-Schaden zu begrenzen und die furibonde Basis zu besänftigen.
Am schwierigsten ist die Situation von LH-Stellvertreter Arnold Schuler.
Nachdem es gestern Mittag noch so aussah, als würde der Vinschger Politiker nicht nur seine Regierungsämter, sondern auch sein Landtagsmandat abgeben, kippte am Nachmittag plötzlich wieder die Stimmung – zugunsten von Arnold Schuler.
Es war insbesondere LH Kompatscher, der leidenschaftlich für das politische Überleben seines Stellvertreters und Busenfreundes warb und kämpfte.
Am Dienstagnachmittag wird die Parteileitung eine Entscheidung fällen. Im Fall von Arnold Schuler wäre möglich, dass er „nur“ den LH-Stellvertreter-Posten abgegeben muss.
Weiterer Hintergründe und eine Antwort auf die Frage, was mit Gert Lanz und Helmut Tauber passiert, finden Sie am Dienstag in der PRINT-AUSGABE.
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