Blindes Eck
Die Staatsanwaltschaft hat zu dem Badeunfall eines Vierjährigen im Bozner Lido Ermittlungen aufgenommen. Vor allem die Absperrung des Beckens und die Organisation der Bademeister-Dienste stehen im Visier.
von Thomas Vikoler
Der vierjährige Bub, der sich in der pädiatrischen Intensivstation des Krankenhauses Vicenza befindet, soll inzwischen außer Lebensgefahr sein. Ob er bleibende (Gehirn)Schäden davontragen wird, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.
Auf jedem Fall ist am Montagnachmittag am Bozner Lido einiges schiefgelaufen. Zu dem Badeunfall des Vierjährigen kam es gegen 15.30 Uhr – unbemerkt von Augenzeugen. Deshalb ist auch nicht eindeutig rekonstruierbar, wie lange sich der Bub in einem Nebenbecken in der Nähe der Wasserrutsche und des Whirlpools befand, die allesamt gesperrt sind. Wegen Covid 19.
Doch genau darauf liegt der Fokus der Staatsanwaltschaft, die gestern aufgrund eines Berichts der Staatspolizei, eine Voruntersuchung zu diesem Fall von (hypothetischer) schwerer Körperverletzung aufgenommen hat.
Untersucht werden dabei insbesondere die Absperrung des Beckens, in dem der Bub mehr oder weniger leblos aufgefunden wurde, und die Organisation der Bademeister-Dienste im Bozner Lido.
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