Köllenspergers Klage
Der Landtagsabgeordnete Paul Köllensperger hat die TAGESZEITUNG wegen angeblicher Rufschädigung in der Schutzmasken-Affäre angezeigt.
Paul Köllensperger teilt in einem Video auf seiner Facebook-Seite mit, dass er wegen angeblicher Rufschädigung Anzeige gegen die TAGESZEITUNG erstattet hat. Anlass sind die jüngsten Berichte zu seiner unklaren Rolle als Schutzmasken-Vermittler, die seiner Meinung nach „komplett an den Haaren herbeigezogen“ seien.
Als Beleg dafür, dass die Informationen falsch seien, führt Köllensperger an, dass andere Medien den Fall nicht aufgegriffen hätten (obwohl RAI Südtirol sowohl im Radio als auch im Fernsehen und am Donnerstag auch das Wochenmagazin FF darüber berichtet haben). Auch bezieht er sich auf eine nebensächliche Information in einem der Artikel, nämlich auf den „Sitz“ der von ihm vermittelten Briefkasten-Firma, die sich nicht in, sondern direkt neben einem ungarischen Massagesalon befindet.
Der Fraktionssprecher des Team K erklärt auf Facebook: „Die TAGESZEITUNG bringt seit mehreren Tagen rufschädigende Berichte zu meiner Person, deren Krönung im negativen Sinne die Falschmeldung mit dem Massagesalon war. Die Presse spielt eine grundlegende Rolle in unserer Demokratie. Aber diese Art von Sensationsjournalismus, mit an den Haaren herbeigezogenen Geschichten, erweist der Demokratie keinen Dienst. Ganz im Gegenteil. Ich habe das Recht, mich dagegen zu wehren, und gerade weil ich nichts zu verbergen habe, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Klage wegen übler Nachrede eingereicht. So kann ein Richter die Wahrheit feststellen.“
Die Tageszeitung bringt seit mehreren Tagen rufschädigende Berichte zu meiner Person, deren Krönung im negativen Sinne…
Gepostet von Paul Köllensperger am Dienstag, 16. Juni 2020
Und stellt das Team K die Sachlage dar:
+++ EXKLUSIV +++❗ Der ungarische Massagesalon – die Wahrheit, die Sie in keiner Tageszeitung lesen werden. ⤵
Gepostet von Team K am Sonntag, 14. Juni 2020
Kommentare (78)
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