„Volle Rückendeckung“
Der ASGB unterstützt die Südtiroler Volkspartei in ihrem Vorhaben, ein eigenes Landesgesetz für die Gestaltung der Phase 2 auszuarbeiten.
ASGB-Vorsitzender Tony Tschenett zeigt sich erleichtert: „Der nationale Marschplan für Phase 2 war ein Schlag ins Gesicht für unsere Betriebe und Arbeitnehmer. Die Angst der Wirtschaftstreibenden, dass die lokale Ökonomie einen nicht mehr gutzumachenden Schaden erleidet, war durchaus berechtigt. Dies hätte natürlich auch massive Konsequenzen für die Lohnabhängigen. Insofern geben wir der SVP für ihren Plan, autonom die Phase 2 zu gestalten, volle Rückendeckung.“
Der ASGB-Chef appelliert an alle Parteien und politischen Bewegungen in Südtirol, ihre inhaltlichen Divergenzen ruhen zu lassen und geschlossen unser verbrieftes Recht zu verteidigen, autonom darüber zu entscheiden, was das Beste für Südtirol ist: „Die Entscheidung, einen eigenständigen Weg einzuschlagen – auch entgegen staatlichen Plänen – ist auch eine Entscheidung, in der der Wert unseres Autonomiestatutes bemessen wird. Damit kann unsere Position gegenüber Rom nachhaltig gestärkt werden.“
Im Zusammenhang mit einer autonomen Gestaltung der Phase 2 müsse aber auch eine autonome Gestaltung der Kinderbetreuung beschlossen werden. Ansonsten stünden viele Eltern, die wieder ins volle Erwerbsleben eintreten, vor unlösbaren Situationen. Dies müsse den politischen Verantwortungsträgern klar sein.
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