Geht das gut?
Österreich fährt am Dienstag den Handel wieder hoch. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagt, dies sei die noch größere Herausforderung.
„Mit dem Beginn des stufenweisen Hochfahrens des Handels am Dienstag startet die zweite Etappe im Kampf gegen das Coronavirus“, sagte der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Ostermontag.
Er rief seine Landsleute dazu auf, die erste Teilöffnung „maßvoll und verantwortungsvoll“ zu begehen. Es handle sich um eine „entscheidende Phase“, die erst zeigen werde, ob die schrittweise Öffnung fortgesetzt werden kann.
Im Unterschied zu Italien (wo die Notmaßnahmen länger in Kraft sind), kann Österreich auf die besseren Fallzahlen verweisen.
Am Ostermontag in der Früh lag die Zahl der bereits Genesenen schon bei über 7300. Die Zahl der Genesenen ist seit Tagen höher als jene der Neuinfizierten (die Zahl der Neuerkrankten in Österreich liegt seit neun Tagen unter drei Prozent).
„Das alles sind sehr ermutigende Entwicklungen“, sagte Anschober am Ostermontag. Österreich habe die erste Phase der Corona-Krise gut überstanden, die zweite Etappe sei aber deutlich schwieriger, so der Minister.
Er meinte damit die am Dienstag beginnende Phase der Teilöffnung im Bereich Handel.
Anschober sagte: „Das wird eine noch größere Herausforderung, wir dürfen uns durch unbedachtes Verhalten nicht alles Erreichte wieder zunichtemachen.“
Der Minister appellierte an die Handelstreibenden, alle Sicherungsmaßnahmen der ersten Teilöffnung konsequent zu befolgen: strikte Einhaltung der Zugangsregeln in die Geschäfte, Mindestabstand beim Warten auf Einlass, Tragen des Mundschutzes in den Geschäften, Mindestabstand und Mundschutz auch in den Öffis.
Große Menschenansammlungen müssten gemieden werden.
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