„Welle will nicht brechen“
Die Welle an Coronavirus-Neuansteckungen ist in den letzten Tagen flacher geworden. Aber die Welle will nicht brechen.
„Südtirols Welle will nicht brechen“: So reagiert Markus Falk auf die neuesten Corona-Daten für Südtirol.
Der Biostatistiker am Dienstag:
„Bereits seit Tagen hoffen wir auf ein Brechen der Welle, d.h. dass die Fälle schlagartig zurückgehen, weil Maßnahmen zeitgleich greifen, wie dies ja bereits am 21.03. der Fall war, einen Monat nach Ausbruchsbeginn in Italien.
Bricht die Welle hingegen langsam, wie wir dies derzeit an Südtirol sehen, dann besagt dies, dass die Maßnahmen von letzter Woche nicht überall gleich gut umgesetzt wurden. Am Punktschätzer sieht man zudem, dass es nach wie vor nach oben geht mit der anzahl an erwarteten Fällen, dass wir aber rückblickend einiges Wett gemacht haben (Linie Vergangenheit).“
Falk erinnert daran, dass die BürgerInnen „heute die Taten für nächste Woche setzen“ – und aus diesem Grund dürfe man sich keine Fehler erlauben. „Die Prognose zeigt weiterhin nach oben und deshalb gilt: Zu Hause bleiben! Null Kontakte“
Kommentare (30)
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